Nizhoni

Beim Gedanken an die Route „Nizhoni“ erwachen eher gemischte Gefühle: der untere, deutlich leichtere Teil ist meiner Meinung nach ziemlich gesucht, und die Platzierung der Bohrhaken nicht immer logisch. Der oberer Teil hingegen bietet absoluten Klettergenuss in hervorragender Felsqualität. Die Absicherung ist gut, kann und sollte jedoch ergänzt werden.
Achtung: nicht versehentlich in den Westriss geraten (obwohl dieser einen sehr schönen Ausstieg bietet)

Facts:

  • UIAA: 7
  • Kletterlänge: 260 m (7 SL: 4, 6, 5+, 6, 7, 5+, 5)
  • Berg: Totes Gebirge/Wurzeralmgebiet
  • Erstbegeher: K. Steinmetz, M. Hengl, 1994
  • Exposition: SO
  • Zustieg: Ausgangspunkt: Bergstation der Wurzeralm-Standseilbahn (1427m). Von der Bergstation auf einem breiten Schotterweg N-wärts hinab zur Teichlalm, nun auf einem Jagdsteig bis unter die SW-Wand des Stubwieswipfels und am Wandfuß entlang zum Einstieg
  • Abstieg: Entweder links am Grat durch Latschengassen in Richtung Normalweg, oder nach rechts (etwas verblichene rote Farbmarkierungen (teilweise Adleraugen notwendig) zum Ausstieg Mungojerrie und abseilen (20+40+20, teilweise ohne Felskontakt).
    oder abseilen über die Route
  • Material: kleine bis mittlere Cams, 10 Expressen